Alle Wege führen nach Hemme
(ganz gleich, woher Sie kommen)
 

Sollten Sie einen Anflug vorziehen, folgen Sie dem Kommandanten - rechts kommt Ihnen die Erde schon näher

Sie sind jetzt Ihrem Ziel ganz nahe. Rechts  haben Sie eine Luftaufnahme  von der Gemeinde Hemme, im unteren Drittel erstreckt sich die langgezogene Dorfstraße von links schräg nach rechts oben - die Landung kann erfolgen und dann haben Sie Hemme aus der Luft erreicht. Per Auto sehen Sie bitte unten!

 
Moin, moin Hemme

   Die rote Strecke ist die neue B 5, kommend von der    A 23 Hamburg, die weiter über Tönning, Husum bis Dänemark führt
Die weiten Felder am Gohweg
lassen in der Ferne Hemme nur erahnen


Kurze Geschichte des Ortes Hemme
Wann die Dörfer Hemme, Hemmerwurth und Zennhusen in grauer Vorzeit entstanden sind, ist nicht überliefert.  Ob dies im Zuge der ersten Besiedlung im  1. Jahrhundert nach Christi Geburt erfolgte  oder erst in der zweiten Besiedlungsphase  des Vorlandes  der  heutigen Marsch  seit dem 8. und und Jahrhunderts, ist unbekannt. Dieses Geheimnis zu lüften, bleibt weiteren Funden und der Wis- senschaft vorbehalten.
In dem Erdbuch des dänischen Königs Waldemar II. aus dem Jahre 1217 werden in einer Originalurkunde die Dörfer

Heem und Civaengehuse

erwähnt, die heute Hemme und Zennhusen genannt werden. Das heutige Dorf Hemmerwurth ist urkundlich erstmals im Jahre 1447 als

Hemmerword

nachgewiesen. Es wurde von vornherein als eine Großwurt lange vor dieser Zeit angelegt. angenommen wird, daß Hemmerwurth früher einen anderen, heute nicht mehr  bekannten Namen  hatte.  Es dürfte die  älteste Ansiedlung in der heutigen Gemeinde Hemme sein.
Die Sippen sind wohl als die ersten Gemeinschaften von Familien der frühen Siedler anzusehen. Sie sind in die wirtschaftlich stärke- ren Geschlechter, die sich vorwiegend der Landgewinnung und Entwässerung zuwandten, im Laufe der Zeit aufgegangen. Noch im Jahre 1567 brachten sieben Geschlechter ihre Wappen an der Orgelempore und am Altar in der Hemmer St.-Marien-Kirche an.
Wann Hemme sich als selbständiges Kirchspiel von der Mutterkirche in Lunden losgesagt hat und wann die Hemmer Kirche errichtet wurde, ist nicht bekannt. Die Entstehung läßt sich zeitlich nur ungefähr eingrenzen.
Einer Urkunde aus dem Jahre 1281 verdanken wir die Aufzählung von damals 15 Kirchspielen in Dithmarschen, zu denen das Kirchspiel Hemme noch nicht gehörte. Rund 60 Jahre später hat das Kirchspiel Hemme zusammen mit anderen Kirchspielen den Friedensvertrag mit den Grafen von Holstein anerkannt. In dieser Zeit, also 1281 bis 1341, muß die Hemmer Kirche errichtet worden sein. Es ist nicht bekannt, ob durch den Zusammenschluß mehrerer Dörfer zuerst ein "Kirchspiel" gebildet wurde, um dann gemeinsam die Kirche zu errichten oder ob unter Mitwirkung der starken und wohlhabenden Geschlechter zuerst eine Kirche gebaut und danach das "Kirchspiel" gegründet wurde.

Der Karolinenkoog

wurde im April 1948 in die Kirchspielslandgemeinde Hemme eingegliedert. Mit Wirkung vom 1.Januar 1966 hat der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein die Auflösung der Kirch- spielsgemeinde Hemme beschlossen, wobei die kirchliche Gemeinde Hemme selbständig blieb. Über 600 Jahre hat das Kirchspiel Hemme seine Selbständigkeit behaupten können. Am 1.Januar 1966 wurden die Amtsgeschäfte dem Amt Lunden übertragen. Hemme gehört seitdem der Kirchspielslandgemeinde Lunden als "Gemeinde Hemme" an mit den Dörfern

Hemme, Zennhusen und Hemmerwurth.
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