Vom Gohweg aus der Blick zur Kirche.
An diesem wunderschönen Morgen
mit einem stahlblauen Himmel sah Hemme wie in einem Märchenbuch aus.Vergessen war der gestrige unwirte Tag.

 
Winter in Hemme 2001

Dienstag, 27. März 2001

Ein trüber, verhangener Sonntag-morgen. Es sieht eher nach Regen als nach Schnee aus, den auch wohl noch keiner erwartete. Bei diesem Wetter hatte ich nicht mal Lust, in den Garten zu gehen, um mein Frühbeet anzulegen. Es war bis jetzt auch so ein nasses Frühjahr gewesen, daß ich aber auch gar nichts in meinem 100 qm Land angestellt hatte - nicht mal gefräst war es.

Und so saßen wir am Frühstückstisch - und ich träumte vor mich hin. Ich dachte an den nächsten Tag - da mußte ich nach zwei Wochen krankgeschrieben sein wieder arbeiten. Das paßte zu dem Wetter. 
Der Vormittag plätscherte so dahin, ich saß mal wieder am Computer und versuchte mich mit meiner Homepage.


 

Am Nachmittag saßen wir wieder in der Küche und tranken Kaffee. Und dann - urplötzlich, es fing an. Leichter Schneefall, vereinzelte Flocken tanzten in der doch recht bewegten Luft. "So was blödes", dachte ich, "was soll das denn?" Aber die verein-zelten Flocken - sie wurden mehr und mehr und auch der Wind wurde zum Sturm. Ein mulmiges Gefühl stieg langsam in mir hoch. Wir haben es so schon des öfteren erlebt. Alles ganz harmlos  - und dann das dicke Ende. Zusehens wurde es weiß im Garten und die ersten kleinen Schneewehen waren erkennbar.
"Gut, daß ich heute nicht mehr arbeiten muß. vielleicht sieht es morgen ja schon wieder anders aus." 

Der Dienstagmorgen - ein traumhaft schönes Wetter und stahlblauer Himmel entschädigten uns für den schlechten Sonntag und den am Montag herrschenden Sturm mit den vielen Verwehungen. Auf diesem  Bild kann man die wunderschönen Verwehungen, die uns die Natur danach geschaffen hatte, bewundern. Sie entschädigten uns für die beiden unwirten Tage, die man eigentlich im Januar oder Februar erwartet hatte und nicht erst Ende März, wo jeder meinte, der Frühling müßte anbrechen.

Als ich abends spät ins Bett ging, sah es aber nicht danach aus. Und am nächsten Morgen - es wehte immer noch recht kräftig und der Schnee flog fast waagerecht durch die Luft. Na, dann man los - auf zur Arbeit. Die Straßen nach Heide waren teils bis zur Hälfte mit kleineren und größeren Schneewehen be-
deckt. Als ich von Heide wieder nach Hause fuhr, und das war schon um 10.30 Uhr, mußte ich des öfteren auf die linke Fahrbahnseite ausweichen - wegen der Schneewegen, die doch in dieser kurzen Zeit kräftig "gewachsen" waren.
Der nächste Tag, man sieht es auf meinen Bildern, war traumhaft. Und der Spuk vom Schneetreiben war vorbei.

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